London weiterhin bester Unternehmensstandort Europas

22 December 2009
Trade & Industry » Business & Investment     BTI_13571
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London Remains Best Business Location in Europe Londres confirme son statut de Meilleure ville d’Europe pour l’implantation des entreprises 今もロンドンは欧州一のビジネス最適地 伦敦依然是欧洲最佳商务地点 Londres continua sendo o Melhor Lugar para Sede de Empresas da Europa Londres sigue siendo la mejor ciudad europea para los negocios

London feiert zwei Jahrzehnte an der Spitze europäischer Unternehmensstandorte. Im jüngsten European Cities Monitor steht London auf Platz 1 - und das nun schon zwanzig Jahre hintereinander.

Dabei hat der Spitzenreiter unter den städtischen Wirtschaftsstandorten Europas seine Führung gegenüber seinem härtesten Konkurrenten Paris ausgebaut. Die britische Hauptstadt belegt den ersten Platz nach allen drei wichtigen Beurteilungskriterien: Marktzugang, Arbeitskräfteangebot sowie Digital- und Verkehrsanbindung.

Michael Charlton, Geschäftsführer von Think London, ist stolz: „London hat sich gegenüber dem konjunkturellen Abschwung als außergewöhnlich widerstandsfähig erwiesen und dessen Folgen ganz bewusst zu seinem Vorteil genutzt.

Im vergangenen Jahr haben wir einen qualitativen Höhenflug erlebt. Viele unserer Kunden machen sich das erweiterte Arbeitskräfte- und Immobilienangebot zunutze, und die gesunkenen Kosten in beiden Bereichen wirken sich aufgrund der positiven Wechselkursentwicklung noch günstiger aus.

Kunden wie BTIG, China Merchants Bank und TerraCycle sowie zahlreiche japanische Unternehmen haben ihren Betrieb expandiert und sind in unsere Stadt gezogen. Dass London seine Bewertung in den Bereichen Marktzugang, Anbindung und Immobilien verbessern konnte, zeigt, dass jetzt der ideale Zeitpunkt für eine Ansiedlung in London gekommen ist."

Ähnlich äußert sich auch der Londoner Bürgermeister Boris Johnson: „Wieder einmal ist London richtungweisend als Unternehmensstadt Nummer 1. Alle diese jüngsten Umfragen ergeben glasklar, dass die Welt ihr Augenmerk auf unsere Hauptstadt richtet, für die die Zukunft daher sehr rosig aussieht. Wir werben unermüdlich für London als erstklassigen Zielort für Unternehmen und Touristen und werden weiterhin Maßstäbe setzen.

Wir treiben bedeutende Infrastrukturverbesserungen wie Crossrail und die olympischen Anlagen voran und setzen Programme zum Ausbau der Qualifikationen unserer Arbeitskräfte um, damit Investoren in London das erforderliche Personalangebot vorfinden. Ich empfehle daher dringend allen internationalen und europäischen Unternehmen, die eine Niederlassung in der besten Businessstadt der Welt einrichten wollen, sich mit uns in Verbindung zu setzen."

London, Paris und Frankfurt bilden mit einigem Abstand das Spitzentrio unter den europäischen Standorten. Von diesen drei gilt die britische Metropole als die Stadt, die sich am meisten verbessert hat. Sie steht auf dem zweiten Platz in der Kategorie Immobilienangebot, wobei die Punktezahl für Immobilienwert um 33% angestiegen ist. Auch bei der Beurteilung als Stadt mit dem höchsten Modernisierungsaufwand kletterte London vom fünften auf den zweiten Rang.

Beim European Cities Monitor handelt es sich um eine jährliche Umfrage bei den großen Unternehmen Europas, die von der weltweit tätigen Immobilienberatungsgesellschaft Cushman & Wakefield veröffentlicht und von der Marktforschungsfirma TNS durchgeführt wird. Die Daten werden aus Befragungen leitender Angestellter und Geschäftsstellenleiter der 500 größten europäischen Unternehmen gewonnen.

Die Studie berücksichtigt Kriterien, die Unternehmen bei ihrer Standortwahl für wichtig halten, und vergleicht dann für jeden einzelnen Faktor die Leistung von 34 bedeutenden Wirtschaftsstädten Europas.

Auch laut dem vor Kurzem veröffentlichten IBM 2009 Global Location Trends Report, der auf Daten zur Erfassung von Investitionsprojekten in aller Welt beruht, hat London seine weltweite Spitzenposition als Investitionsstandort verteidigt.

Im Übrigen erholt sich der Markt für Büroräume in London rasch von der durch den Zusammenbruch von Lehman Brothers ausgelösten Bankenkrise. Aus der Nachfrage nach erstklassigen Büroobjekten lässt sich ablesen, dass Banken und andere wichtige Finanzeinrichtungen die Folgen der Kreditklemme bereits hinter sich lassen und sich nach neuen Räumlichkeiten umsehen.

Immobilienmakler sehen dies als bisher deutlichsten Indikator dafür, dass die Rezession in London überwunden ist; sie erwarten, dass die Nachfrage nach Büros in Spitzenlagen das Angebot übersteigen wird und die über Monate hinweg gefallenen Mieten bald wieder zu steigen beginnen.

„In den vergangenen drei Monaten hat sich ein radikaler Stimmungswandel auf dem Markt vollzogen", erklärt James Young, Chef des Londoner Büros der auf gewerbliche Objekte spezialisierten Maklergesellschaft Cushman & Wakefield. „Wir beobachten, dass die Mieter aktiver werden. Dieser Nachfrageanstieg in Verbindung mit den noch über das nächste Jahr hinaus bestehenden Angebotsbeschränkungen bedeutet, dass die Talsohle im Markt für Premiumobjekte erreicht ist."

Im dritten Quartal 2009 wurden insgesamt 173000 Quadratmeter Fläche unter Vertrag genommen - ein Anstieg von 64% gegenüber dem zweiten Quartal. Dies stellt eine Verdoppelung im Vergleich zu den 66500 Quadratmetern im ersten Jahresquartal dar, bleibt aber hinter den 195000 Quadratmetern zurück, die im dritten Quartal 2008 vor Ausbruch der Finanzkrise belegt waren.

In einem anderweitigen Bericht heißt es, dass der britische Dienstleistungssektor soeben seine höchste Aktivitätssteigerung seit September 2007 verzeichnen konnte. Zu den erfassten Bereichen gehören Verkehr und Kommunikation, Finanzvermittlung, Businessdienstleistungen, Personalservice, Computer- und Informationstechnologie sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Die Erholung der Dienstleistungsbranche in Großbritannien gewann im September an Fahrt, als angesichts einer anhaltenden Nachfragesteigerung die Umsätze ihre höchste Zuwachsrate der letzten zwei Jahre erreichten. Außerdem wird mit einem nachhaltigen Wachstum gerechnet - noch nie in den zurückliegenden knapp zweieinhalb Jahren beurteilten die Unternehmen den Ausblick für ihre Geschäftstätigkeit im kommenden Jahr so zuversichtlich.

Der Leitindex des Berichts - der saisonbereinigte CIPS/Markit Business Activity Index, der auf einem einzigen Kriterium beruht, nämlich der von den Unternehmen gemeldeten tatsächlichen Änderung ihres Geschäftsaufkommens gegenüber dem Vormonat - verzeichnete mit 55,3 Punkten einen Anstieg gegenüber dem Wert von 54,1 Punkten im Vormonat. Damit hält das Wachstum bereits fünf Umfragezeiträume hintereinander an und erreichte im September den höchsten Stand der vergangenen zwei Jahre.

David Noble ist Geschäftsführer des Chartered Institute of Purchasing & Supply (CIPS), das fast 54000 Mitglieder in 150 Ländern hat, darunter erfahrene Geschäftsleute, hochrangige Beamte und bedeutende Wissenschaftler.

„Der britische Dienstleistungssektor kommt wirklich rasch wieder auf die Beine und erholt sich weiter", meint er. „Wir verzeichnen nicht nur bereits seit fünf Monaten ein anhaltendes Wachstum, sondern im September auch die größten Steigerungsraten seit zwei Jahren. Da die Zukunftserwartungen ebenfalls ihren höchsten Stand der vergangenen knapp zweieinhalb Jahre erreicht haben, ist davon auszugehen, dass der Aufschwung in den kommenden Monaten an Fahrt gewinnt."

Die Firma Markit liefert Finanzdaten und beschäftigt 1200 Mitarbeiter in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum. Mehr als 1500 Finanzinstitute nutzen die Dienstleistungen des Unternehmens zur Risikobegrenzung, Steigerung ihrer betriebliche Effizienz und Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorschriften.

Da das Unternehmen als Spezialist für die Erstellung von Unternehmensumfragen und Wirtschaftsindexen gilt - darunter der Purchasing Managers' Index, der in 26 Ländern und wichtigen Regionen, einschließlich der Eurozone und BRIC (Brasilien, Russland, Indien und China) erscheint -, gehören die Markit-Berichte zu den am meisten beachteten Unternehmensstudien der Welt und sind als aktuelle und genaue Indikatoren von Wirtschaftstrends besonders bei Zentralbanken, Finanzmärkten und Unternehmensentscheidern beliebt. 

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